Rund um den See Myvatn und auf dem Weg nach Snaefellnes - unsere ersten Tage in Island

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Seit der Ankunft der Teilnehmer sind schon einige Tage vergangen, oder waren es schon Wochen?? Zeit fühlt sich in Island irgendwie anders an. -  Während unserer Fotoreise durch den Norden Islands haben wir zusammen sehr viel erlebt, gesehen und natürlich viel fotografiert.

Bei strahlendem Winterwetter reisten die Teilnehmer gemeinsam von Reykjavik nach Akureyri. Strahlender Sonnenschein im ganzen Norden Islands? Nein, nur im Eyjafjord leistet eine Nebelbank erbitterten Widerstand gegen die Sonne, so dass der Flug eine kurze Verspätung hatte. Mit der Landung des Flugzeugs hatte sich allerding die letzte Nebelschwade aufgelöst und wir genossen den gemeinsamen Start der Fotoreise bei schönen Sonnenschein und angenehmen Temperaturen.

Mit der Fahrt in die Region Myvatn besuchten wir den Godafoss Wasserfall an dem wir die ersten Aufnahmen schießen konnten. Der Godafoss präsentierte sich in den tiefverschneiten Landschaften, die uns ebenfalls immer wieder ein schönes Motiv boten.  Später, nach einigen Stopps und passend zur Abendsonne erreichten wir den Myvatn See.

Unter klarem Himmel unternahmen wir nach dem Essen eine Nordlicht Exkursion. Leider erblickten wir auch nach langem Warten nur recht schwache Nordlichter, die jedoch sehr gut zum Üben der Kameraeinstellungen herhielten.

Der nächste Morgen wie auch die nächsten Tage, präsentieren sich bei sehr schönem und sonnigen Winterwetter. Wir erleben zum Beispiel einen Sonnenuntergang, von dem ein alteingesessener Isländer erzählte, dass dies der schönste Sonnenuntergang seit 20 Jahren sei. Ergriffen bewunderten und fotografierten wir das Spiel der warmen Farben am feurigen Winterhimmel.

In den folgenden Nächten entwickelten sich endlich auch die Nordlichter prächtig am Myvatn. Mit den vielen schönen weiteren Eindrücken genossen wir die Zeit in dieser spannenden Region.

Nach den schönen Tagen und Nächten mit Vulkanen, bunten Schwefelfeldern und dem mächtigem Dettifoss Wasserfall, reisten wir glücklich weiter und begaben uns auf die Halbinsel Snaefellsnes.

Während der Reise dorthin genossen wir mit vielen Stopps die abwechslungsreichen Winterlandschaften und erlebten zugleich fast alle möglichen Wetterlagen innerhalb weniger Stunden.

Snaefellsnes selber erreichten wir jedoch leider im stürmischen Regen und insgesamt dicht bewölkt.  Doch bereits wenige Stunden später beruhigte sich die Wetterlage wieder.

Am nächsten Tag erwartete uns wunderbares Wetter. Während einige Teilnehmer einen Ausritt unternahmen, besuchten wir die nahe Küste. Dort entdeckten wir Seehunde die mitunter träge auf den Felsen lagen. In der kleinen Seehundgruppe befand sich zu unserer Freude noch ein Jungtier, welches wir neben der schönen Landschaft mit Freude fotografierten.

Gegen Mittag vereinte sich unsere Fotogruppe wieder auf der Farm mit der Fotografie der schönen Islandpferde. Die Inhaber der Islandpferdefarm erlaubten uns gerne die Koppel zu betreten, so dass wir hautnah und spannend diese wunderschönen Pferde fotografieren konnten.

Die zweite Hälfte des Tages führte uns wieder an die Küste der Halbinsel Snaefellsnes, die wir jedoch dieses mal mit bizarren Basaltstrukturen in den Focus nahmen. Unser abwechslungsreicher und entspannt schöner Reisetag wurde mit einem leckeren Essen, dass uns im Quartier gezaubert wurde abgerundet.

Ich bin gespannt auf die nächsten Tage und freue mich auf das was uns schönes erwarten wird. Nach Seehunden und Islandpferden wären doch eigentlich Wale und Papageitaucher dran. – Es bleibt spannend ;-)

 

Kommentare

Hallo Thorben, nachdem ich die ersten Eindrücke eurer aktuellen Islandreise gesehen habe, fällt es mir schon schwer, hier vor dem PC ruhig sitzen zu bleiben. Eigentlich müsste ich wohl mal ein ganzes Jahr Island-Foto-Urlaub machen. Bei den unterschiedlichen Stimmungslagen! Auf jeden Fall wünsche ich Dir und Deinen Teilnehmern noch eine schöne Reise und viele bewegende Eindrücke. Herzliche Grüße aus Warburg Klaus

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